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Archiv für die Kategorie ‘Winzerportrait’

Winzerportrait – Castell Miquel

Dienstag, 05. April 2011

Am 2. April  war es endlich soweit. Mit einer Gruppe von Sommeliers und anderen Weinexperten flogen wir nach Mallorca, um dort das Weingut “Castell Miquel” zu besuchen. Verkostung der neuen Jahrgänge und Informationen aus erster Hand -  von Betriebsleiter Thomas Wambsganss – waren das Ziel dieser Mission. Castell Miquel gehört Prof. Michael Popp, dem Vorstand der Phytoneering Company Bionorica, mit Sitz in Neumarkt, Oberpfalz, zu dessen bekanntesten Pharma-Produkten “Sinupret” und “Tonsipret” – gehören.

1999 erfüllte sich der Pharmazeut seinen Traum vom eigenen Weingut, nachdem er schon einige Jahre zuvor auf Mallorca Heilpflanzen anbaute, die in die Bionorica-Präparate eingehen. Seiner Ansicht nach ist auch jeder seiner Weine im pharmakologischen Sinn ein “Spezialextrakt”. Neben der Traubensorte spielen die Umgebung und die damit zusammenhängenden Umweltbedingungen eine zentrale Rolle für den Mix an Inhaltsstoffen. Dieser Mix ist in Verbindung mit der richtigen, schonenden Verarbeitung ursächlich für die sensorische und gesundheitsfördernde Qualität des Weines.  Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden in einer Art “Beipackzettel”, quasi wie bei einem Medikament, ausgewiesen und dem Verpackungskarton beigelegt.

Neben allen gesundheitlichen Aspekten kommt der Genuss nicht zu kurz, wovon wir uns selbst im Rahmen eines “Wine and Dine” auf dem Weingut überzeugen konnten. Dort wurde den neuen Jahrgängen immer eine ältere Vergleichsprobe gegenübergestellt. Herzstück der Weinkollektion sind die Weine aus der Reihe “Stairway to Heaven”, benannt nach den 500 Jahre alten Trockensteinmauern, sie sich, liebevoll instandgesetzt, in den Himmel ranken.


Verkostete Weine:

Sauvignon Blanc “Stairway to Heaven” (2010 versus 2009)

Rosado “Stairway to Heaven” (2010 versus 2009)

Cuvée Monte Sion (2008 versus 2007)

Cabernet Sauvignon “Stairway to Heaven” (2008 versus 2007)

Shiraz “Stairway to Heaven” (2008 versus 2007)

Winzerportrait: Sangiusto di Pierluigi Bonti

Donnerstag, 02. Oktober 2008


Pierluigi Bonti, Weingut Sangiusto

Die toskanische Mittelmeerküste von
Piombino bis Pisa wird als nördliche Maremma bezeichnet. Sie
besteht aus verschiedenen, mehr oder weniger bekannten
Anbaugebieten: Bolgheri, Montescudaio, Bibbona und Val di Cornia.
Früher wurde in der Gegend fast ausschließlich die
Sangiovese-Traube kultiviert. Mit dem Aufstieg von Sassicaia,
Ornellaia und anderen internationalen Weinen wurden vermehrt die
klassischen Bordeaux-Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und
Cabernet Franc, aber auch Syrah gepflanzt, die in dem warmen,
mediterranen Klima teilweise ausgezeichnete Qualitäten
hervorbringen.

Seit vier Generationen baut die Familie Bonti
Wein in dem Küstengebiet vis-à-vis der Insel Elba an,
von der auch der Gründer des Weingutes, Giovanni Bonti,
stammt. Im Jahre 1900 wurde der erste Rebstock gesetzt, seitdem
breitete man sich in den besten Lagen, die die
Küstenlandschaft zu bieten hat, aus.

Mit dem Einstieg des Juniors Pierluigi Bonti
in das Weingut seines Vaters Giovanni und mit der
Unterstützung eines renommierten Önologen explodierten in
den letzten Jahren die Qualitäten. 93 Parker-Punkte für
den Supertoscaner “Rosso degli Appiani” in 2000 und gar 94 Punkte
von Luca Marioni für den 2001er sind nicht der letzte Beweis.
Pierluigi Bonti gilt als Traditionalist und ist ein Verehrer von
Sangiovese. Er setzt alles daran, das Potential dieser Rebsorte
voll auszuschöpfen.

Winzerportrait: Markus Huber, Traisental, Österreich

Dienstag, 15. Juli 2008

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Er ist erst 29 Jahre jung und doch schon ein ganz Großer der österreichischen Winzerszene: Markus Huber aus Traisental. Aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb in Reichersdorf, ist er in der 10. Generation für die Weine des Weingutes Huber verantwortlich. Seine Philosophie: Leben im Einklang mit der Natur. Ihr facettenreiches Erscheinungsbild zu respektieren und sich auf die grundlegenden Werte des Lebens zu besinnen.
Seine Ausbildung zum Ingenieur für Wein- und Obstbau machte Markus Huber an der renommierten HBLA Klosterneuburg. Im Rahmen zahlreicher Praktika unter anderem bei Jurtschitsch und Bründelmayer sowie bei Kaapzicht und Lammershoek in Südafrika sammelte er unschätzbare Erfahrungen. Zahlreiche Presseerwähnungen und Auszeichnungen sind seitdem Beleg seiner ansteigenden Leistung: Vom „Wunderkind“ (Decanter Magazine, März 2004) und „Most Promising New Talent“ (Stephen Tanzer, November 2005) schaffte er es in kurzer Zeit zum „Best White Wine Producer“ (International Wine and Spirit competition in London 2006) und zum „Falstaff Grand Prix Sieger 2006“ (mit dem Grünen Veltliner „Alte Setzen“ Jahrgang 2005). Jüngster Coup des Traisentaler Winzers sind 95 Falstaff-Punkte für den Grünen Veltliner Berg, Jahrgang 2007, die höchste Punktzahl für 2007er Grünen Veltliner überhaupt.

Zu den Weinen von Markus Huber.

Informationen zu Traisental bzw. zur Traisental DAC.

Winzerportrait: Kurt Angerer, Kamptal, Österreich

Montag, 05. Mai 2008

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Das Weingut Kurt Angerer liegt in der Gemeinde Lengenfeld im niederösterreichischen Weinbau-Gebiet Kamptal. Seit über 150 Jahren ist es in Familienbesitz. Bevor der energische Kurt Angerer im Jahr 1996 begann auf gepachteten Rebflächen eigene Weine zu keltern, war er als Kellermeister in der Osttiroler Weinkellerei und Handelsfirma Vergeiner tätig.
Besondere Aufmerksamkeit schenkte er von Anbeginn der Rebsorte Grüner Veltliner, für diese Sorte gilt Angerer als echter Spezialist. Gemeinsam mit seinem Vater bewirtschaftet er 14 Hektar Rebfläche, hinzu kommen weitere 19 ha gepachtete Flächen. Die Weingärten sind zu 60% mit den weißen Sorten Grüner Veltliner, Riesling und Weißburgunder, sowie zu 40% mit den roten Sorten Zweigelt, Blauburgunder, St. Laurent, Cabernet Franc, Syrah und Merlot bestockt.
Die Trauben werden in der Regel spät geerntet. Die Weine werden nach der Vergärung im Stahltank sehr lange, teilweise bis ins Frühjahr hinein auf der Hefe belassen. Seine Spitzen-Weine benennt Angerer – der Terroiridee aufs engste verbunden – zumeist nach dem vorherrschenden Bodentyp wie zum Beispiel „Kies“, „Loam“ (Lehm) und „Granit“. Der Charakter dieser unterschiedlichen Terroirs spiegelt sich auf eindrucksvolle Weise in den Weinen wieder. Zu den Weinen Kurt Angerers.

Prämierungen für Weine von J. Bouchon im Berliner Weinführer

Dienstag, 12. Februar 2008

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Auch in diesem Jahr haben wir die Weine des Hauses J. Bouchon, sowie unsere Neuzugänge Neyen und William Cole Pinot Noir zum Berliner Weinführer 2008 angestellt. Alle angestellten Weine wurden prämiert!

Die beiden folgenden Weine wurden Sieger ihrer Kategorie:

J. Bouchon Cabernet Sauvignon Reserva Especial 2005 ‘Herausragender Wein’, 1. Platz Rotweine Übersee J. Bouchon Rosé 2007 ‘Guter Wein’, 1. Platz Rosé und Weißherbst

Besonders gefreut haben wir uns über die Bewertung unseres Neuzuganges aus dem chilenischen Premiumsegment.

Der ‘Neyen 2003′ wurde als ‘Herausragender Wein’ bezeichnet. Nachstehend finden Sie den Originaltext der Jury:

“Dieser Wein ist Understatement! Am Anfang etwas verschlossen, zeigt er nach reichlich Luftkontakt seine wahre Persönlichkeit. Er hat nicht die verdrängende Dominanz eines Löwen, sondern eher die natürliche Eleganz eines Puma. Kräftig und geschmeidig zugleich zeigt er sich am Gaumen. Der Körper ist perfekt balanciert, die vollreife Frucht punktgenau justiert in Harmonie mit den gut eingebundenen Tanninen und der prägnanten Würze. Sein fast schon frankophiler Stil lässt den Neyen wie eine Fata Morgana erstrahlen. Dieser Anmut gebühren schon Tournedos Rossini”.