Er wird, insbesondere von gestandenen Rotweintrinkern, müde belächelt und nicht ernst genommen: Der Rosé oder Roséwein. Ein Fehler, meine ich, und mit dieser Meinung bin ich offensichtlich nicht allein, denn dieser Weinstil erlebt seit ein paar Jahren einen gewaltigen Aufwärtstrend. Natürlich spielt er seine Stärken insbesondere im Sommer aus. Wenn es auf der Terrasse oder im Garten zu heiß ist für einen Rotwein, ich jedoch auf rote Beerenfrucht nicht verzichten möchte, dann  greife ich gerne zum Rosé. Zumal ich diesen Wein, im Gegensatz zum Roten, mit seinen präsenten Tanninen, gekühlt trinken kann. Temperieren Sie mal einen Rotwein, beispielsweise aus Cabernet Sauvignon oder Merlot auf 10 Grad Celsius herunter, und Sie werden am Gaumen schmerzlich erleben, was Tannin beziehungsweise Gerbstoff bedeutet. Unterschätzt werden auch die hervorragenden Eigenschaften dieser Weine als Speisenbegleiter. Gegrillter Fisch und Meeresfrüchte mit einem Provence-Rosé sind ein Gedicht und selbst  ein Schweinenacken schreit nicht zwangsläufig nach einem Rotwein. Ein kräftiger Rosado aus Navarra, Spanien oder aus Tavel, Südfrankreich, kann eine echte Bereicherung sein.  Probieren Sie es jetzt selbst aus, ich habe Ihnen hier mal meine aktuellen Favoriten zusammengestellt. Als Vorgeschmack auf den kommenden Urlaub oder auch nur auf das nächste Gartenfest. Zum Wohle!

 

Hier geht es zu den TOP 10 Roséweinen

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