Winzerportrait: Sangiusto di Pierluigi Bonti


Die toskanische Mittelmeerküste von
Piombino bis Pisa wird als nördliche Maremma bezeichnet. Sie
besteht aus verschiedenen, mehr oder weniger bekannten
Anbaugebieten: Bolgheri, Montescudaio, Bibbona und Val di Cornia.
Früher wurde in der Gegend fast ausschließlich die
Sangiovese-Traube kultiviert. Mit dem Aufstieg von Sassicaia,
Ornellaia und anderen internationalen Weinen wurden vermehrt die
klassischen Bordeaux-Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und
Cabernet Franc, aber auch Syrah gepflanzt, die in dem warmen,
mediterranen Klima teilweise ausgezeichnete Qualitäten
hervorbringen.

Seit vier Generationen baut die Familie Bonti
Wein in dem Küstengebiet vis-à-vis der Insel Elba an,
von der auch der Gründer des Weingutes, Giovanni Bonti,
stammt. Im Jahre 1900 wurde der erste Rebstock gesetzt, seitdem
breitete man sich in den besten Lagen, die die
Küstenlandschaft zu bieten hat, aus.

Mit dem Einstieg des Juniors Pierluigi Bonti
in das Weingut seines Vaters Giovanni und mit der
Unterstützung eines renommierten Önologen explodierten in
den letzten Jahren die Qualitäten. 93 Parker-Punkte für
den Supertoscaner „Rosso degli Appiani“ in 2000 und gar 94 Punkte
von Luca Marioni für den 2001er sind nicht der letzte Beweis.
Pierluigi Bonti gilt als Traditionalist und ist ein Verehrer von
Sangiovese. Er setzt alles daran, das Potential dieser Rebsorte
voll auszuschöpfen.

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